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Philosophie im Palais

Wer die Vorträge der Reihe Philosophie im Palais nicht besuchen konnte, sie aber trotzdem anhören möchte, findet hier eine Auswahl der Vorträge als Audio-Dateien.

Thomas Metzinger: Von der Neuroethik zur Bewusstseinsethik
Der Grenzgang beginnt im Kopf – Podiumsgespräch mit Reinhold Messner
Cai Werntgen: Gesten des Denkens - Heidegger after Duchamp
Robert Menasse: Die Zerstörung der Welt als Wille und Vorstellung
Sich bilden - Jubiläumsfeier des blauen reiter - Jochen Hörisch und Siegfrid Reusch
Keine Kränkung – keine Krise. Konsequenzen der Hirnforschung für unser Selbstverständnis- Michael Pauen
Sterbehilfe im säkularen Staat - Siegfried Reusch im Gespräch mit Norbert Hoerster
Tödliche Konflikte. Moralisches Handeln zwischen Leben und Tod - von Thomas Zoglauer
Was bedeutet ,Politik als Beruf‘ heute? Gedanken im Anschluss an Max Weber - von Wolfgang Schluchter
Wo lernt man leben? - Über Lebensführungskompetenz - von Günther Bien
Worüber kluge Menschen lachen - Eine kleine Philosophie des Humors - von Manfred Geier

 

 

Thomas Metzinger: Von der Neuroethik zur Bewusstseinsethik

Philosophie im Palais - Der philosophische Garten, 02.12.09

Vortrag: Thomas Metzinger [Länge: 71'00, 50 MB, 96  kbps]
 
Der Erkenntnisfortschritt in der Hirnforschung leistet einen großen Beitrag zu einem alten philosophischen Ideal – dem Projekt der Selbsterkenntnis. Er wirft aber auch neue ethische Probleme auf und führt zu Veränderungen im Bild des Menschen. Wie werden wir all diese neuen Erkenntnisse und Handlungsmöglichkeiten in unser Leben, in unsere Gesellschaft und unsere Kultur integrieren? Thomas Metzinger wird in seinem Vortrag dafür argumentieren, dass wir der Herausforderung nur dann gerecht werden können, wenn wir uns nicht nur fragen, was ethisch richtige Handlungsweisen sind, sondern auch, was überhaupt ein guter Bewusstseinszustand ist.


Thomas Metzinger leitet an der Universität Mainz die Arbeitsbereiche Theoretische Philosophie, Neurophilosophie und Neuroethik. Von 2008 bis Sommer 2009 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Seit Herbst 2009 ist er Präsident der Association for the Scientific Study of Consciousness. Laut Focus (2006) gehört Metzinger zu den wenigen deutschen Philosophen, die den Stand der empirischen Hirnforschung aufgearbeitet haben. Im September 2009 erschien sein erstes auch für Laien konzipiertes und allgemeinverständlich geschriebenes Buch: Der Ego-Tunnel: Eine neue Philosophie des Selbst: Von der Hirnforschung zur Bewusstseinsethik, Berlin Verlag.




 

Der Grenzgang beginnt im Kopf – Podiumsgespräch mit Reinhold Messner

Philosophie im Palais - Philosophie im Dialog, 02.04.09

Podiumsgespräch [Länge: 78'54, 45.1 MB, 80 kbps]
Begrüßung: Veronika Geng
 

„Die Kunst des Grenzgangs besteht darin, nicht umzukommen. Das Hinaufkommen ist völlig unwichtig. Das Zurückkommen ist wichtig.“ Für Reinhold Messner beginnt der Grenzgang im Denken, im Kopf. Aber er findet nicht im Kopf statt, sondern nur vor Ort, in der Todesgefahr. Diese erlebten Grenzsituationen erlauben ihm Identitätserfahrungen, die ihm die Philosophie alleine nicht bieten kann. Oder vielleicht sogar: die gerade deshalb erst möglich sind, weil in der Grenzsituation „kein Bedürfnis mehr nach Philosophie“ da ist.

Für Messner wird in unmittelbarer Todesgefahr das ganze Leben relativiert. Er sieht es, „wie es wirklich ist“, kann sich lösen von aller Anpassung und Fremdbestimmung, um nur noch das zu tun, was er für sich als wichtig empfindet.
Siegfried Reusch unterhält sich mit Reinhold Messner über die Suche nach Wahrheit und Sinn in der Grenzerfahrung und fragt nach, welche Rolle die Möglichkeit des Scheiterns bei seinen Expeditionen spielt.

Reinhold Messner studierte Vermessungskunde an der Universität Padua und vertrat von 1999 bis 2004 die italienischen Grünen im Europäischen Parlament. Vor allem aber ist er Extrembergsteiger, Abenteurer, Buch- und Filmautor. Er war der erste Mensch, der auf den Gipfeln aller 14 Achttausender stand. Aber er ist nicht nur einer der bekanntesten, sondern auch einer der umstrittensten Bergsteiger. Bemerkenswert ist, dass sein Leben in Extremen mit tiefen philosophischen Reflexionen verbunden ist.

Dr. phil. Dipl.-Chem. Siegfried Reusch studierte Chemie und Philosophie in Ulm und Stuttgart; seit 1995 ist er Verleger, Mitherausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift „der blaue reiter – Journal für Philosophie“.

 

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Cai Werntgen: Gesten des Denkens - Heidegger after Duchamp

Philosophie im Palais – Der philosophische Garten, 26.02.2009

Vortrag: Cai Werntgen. [Länge: 71'40, 49.1 MB, 96 kbps]
 

Im Juli 1923 schreibt Martin Heidegger in einem Brief an Karl Jaspers von seiner Freude, „durch Vormachen Wandel schaffen zu können“, was „freilich nicht halb so bequem sei wie ein Buch zu schreiben“. Ausgehend von dieser Heideggerschen Unterscheidung zwischen „Vormachen“ und „Buchschreiben“ soll die Frage nach der Bedeutung des Gestischen für das Denken untersucht werden. Dr. phil. Cai Wentgen geht in seinem Vortrag der Frage nach, inwiefern sich die „Geste“ neben „Schrift“ und „Stimme“ als dritte Dimension des Denkens verstehen ließe.

Der Philosoph und Publizist Matthias Christian Müller, Leiter des Philosophischen Gartens, führt in das Thema ein. Begrüßung von Veronika Geng, Stadtbücherei Stuttgart.

Dr. phil. Cai Werntgen, geb. 1967 in Eutin, studierte Philosophie, Literaturwissenschaft, Religionsphilosophie und Medientheorie in Freiburg, Tübingen und Karlsruhe. Er ist Geschäftsführer und Vorstand der Udo Keller Stiftung FORUM HUMANUM, Hamburg, sowie seit 2004 Lehrbeauftragter für Philosophie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Neben philosophischen und literaturwissenschaftlichen Artikeln veröffentlichte er 2006 den Band „Kehren: Martin Heidegger und Gotthard Günther“ über europäisches Denken zwischen Orient und Okzident.

Matthias C. Müller ist Dozent für Philosophie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. 2005 gründete er in Stuttgart den „Philosophischen Garten“ als eine offene Bildungseinrichtung, die sich mit Fragen nach dem Sinn des Lebens und der Lebenskunst beschäftigt.

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Robert Menasse: Die Zerstörung der Welt als Wille und Vorstellung

Ein Podiumsgespräch mit dem Schriftsteller Robert Menasse und dem Chefredakteur des Journals für Philosophie „der blaue reiter“ Siegfried Reusch
Philosophie im Palais – Philosophie im Dialog, 10.12.2008

Vortrag: Robert Menasse [Länge: 71'35, 40,9 MB, 80 kbps]
 

 

Im Jahre 2006 erschienen die Frankfurter Poetikvorlesungen des Germanisten, Philosophen und Politikwissenschaftlers Robert Menasse. Darin rüttelte er „unter donnerndem Applaus“ an den Grundfesten des Selbstverständnisses der „freien“ Gesellschaft und wetterte „wortgewaltig gegen den Kapitalismus“ (Süddeutsche Zeitung). Im Herbst der Banken-Pleiten erhält sein „Aufruf zum Umsturz“ unerwartet eine neue Brisanz. In Kooperation mit dem omega verlag Siegfried Reusch e. K. aus Stuttgart.

 

 

 

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Sich bilden - Beiträge zum Jubiläum von Jochen Hörisch und
Siegfried Reusch

Jubiläumsfeier zur 25. Ausgabe der Zeitschrift „der blaue reiter - Journal für Philosophie“.
Philosophie im Palais, 18.07.2008

Laudatio: Prof. Dr. Jochen Hörisch [Länge: 18'42, 10,6 MB, 80 kbps]
 
Festvortrag: Dr. Siegfried Reusch [Länge: 44'40, 25,5 MB, 80 kbps]
Der Vortrag basiert auf dem gleichnamigen Text in der Jubiläumsausgabe des blauen reiter.
 

 

Laudatio von Prof. Dr. Jochen Hörisch, der zu den „derzeit interessantesten Literatur- und Medienwissenschaftlern der Bundesrepublik“ (Radio Bremen) gehört. Für den blauen reiter fungierte und fungiert er als Interviewpartner, Autor zahlreicher Artikel und Berater der Redaktion. Festvortrag von Dr. phil. Dipl.-Chem. Siegfried Reusch zum Thema „Bin ich ein gebildeter Mensch? Bekenntnisse eines Hochstaplers“: Überall wird mehr Bildung gefordert, Bildungsinitiativen werden gestartet, der Pisa-Test ist in aller Munde. Doch die Frage danach, was denn da gefördert und getestet werden soll, bleibt meist außen vor. Siegfried Reusch hob 1995 zusammen mit den Fachschaften Philosophie der Universitäten von Stuttgart und Ulm die Zeitschrift „Journal für Philosophie - der blaue reiter“ aus der Taufe. Seither ist er Verleger, Mitherausgeber und Chefredakteur des „blauen reiters“. Im Juli erscheint die Ausgabe „Wozu Philosophie?“.

 


 

 
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Keine Kränkung – keine Krise. Konsequenzen der Hirnforschung für unser Selbstverständnis

Philosophie im Palais – Der philosophische Garten, 19.03.2008

Vortrag von Prof. Michael Pauen [Länge: 90'35, 51,7 MB, 80 kbps]
 

 

Im Zuge der Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen der Neurowissenschaften erlebte die Debatte um die Willensfreiheit des Menschen in den letzten Jahren einen neuen Höhepunkt. Generell wird vielfach behauptet, dass neuere Ergebnisse der Neuro- und Kognitionswissenschaften zu einer fundamentalen Revision des menschlichen Selbstverständnisses zwingen. Michael Pauen, Professor für Philosophie des Geistes an der Humboldt-Universität in Berlin, zeigt in seinem Vortrag, dass auch für die Zukunft eine solche Revision nicht zu erwarten ist. Einführung: Matthias Müller

 

 

 
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Sterbehilfe im säkularen Staat

Philosophische Matinee, 17.06.07

Dr. Siegfried Reusch im Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Norbert Hoerster [Länge: 67'03, 30,6 MB, 64 kbps]
 

 

Der Rechtsphilosoph Norbert Hoerster setzt sich in seinen Veröffentlichungen mit gesellschaftlich wichtigen Rechtsproblemen auseinander, die sich im Spannungsfeld zwischen dem bedingungslosen Schutz jeglichen Lebens und der Frage nach der Selbstbestimmtheit des Menschen bewegen. In seinem Buch „Sterbehilfe im säkularen Staat” fragt er nach der Begründbarkeit für ein generelles Verbot der aktiven Sterbehilfe. Nach Ansicht des Autors ist die entsprechende Diskussion in Deutschland meist religiös bestimmt. Der Wunsch nach der Möglichkeit einer aktiven Sterbehilfe wird darüber hinaus in vielen Fällen mit einer Neuauflage der Euthanasie zur Zeit der NSDiktatur gleichgesetzt. Hoerster vertritt jedoch die These, dass eine enge gesetzliche Regelung in Demokratien der Gefahr eines möglichen Missbrauchs der Legalisierung der Sterbehilfe entgegenwirken kann.

Norbert Hoerster - der Referent:
Studium der Rechtswissenschaften und der Philosophie; nach der Promotion zum Dr. jur. (1964) und Dr. phil. (1967) 1972 Habilitation im Fach Philosophie durch die Ludwig- Maximilians-Universität München; ab 1974 Lehrstuhl für Rechts- und Sozialphilosophie an der Universität Mainz; als Reaktion auf die Proteste gegen seine Thesen zur Bioethik 1998 Verzicht auf den Lehrstuhl; umfangreiche Lehr- und Vortragstätigkeit; zahlreiche Veröffentlichungen, z. B.„Sterbehilfe im säkularen Staat”(1998), „Ethik des Embryonenschutzes” (2002) oder „Was ist Recht?” (2006)

Siegfried Reusch - der Moderator:
Studium der Chemie und Philosophie in Ulm und Stuttgart; seit 1995 Verleger, Mitherausgeber und Chefredakteur des Journals für Philosophie „der blaue reiter" (omega verlag Siegfried Reusch e. K., Stuttgart); veröffentlichte Monographien:„Das Rätsel Zeit” (2004)

 

 

 
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Tödliche Konflikte
Moralisches Handeln zwischen Leben und Tod

Philosophische Matinee, 17.06.07

Vortrag von Prof. Dr. Thomas Zoglauer [Länge: 43'25, 19,8 MB, 64 kbps]
 

 

Ist es moralisch geboten, ein Passagierflugzeug abzuschießen, das in ein Hochhaus zu stürzen droht? Darf man einen gesunden Menschen töten, um mit seinen Organen mehrere todkranke Menschen zu retten? Ist Folter erlaubt? Darf man unheilbar Kranke verhungern lassen? Der Mensch ist beständig mit Konflikten konfrontiert. Er ist permanent dazu verurteilt, zwischen Alternativen zu wählen, deren Folgen nicht selten unüberschaubar und unkalkulierbar sind. Dennoch ist ihm die Verantwortung für sein Handeln auferlegt.

Prof. Dr. Thomas Zoglauer, Professor für Philosophie an der Universität Cottbus, gelingt es in eindrücklicher Weise, die ethischen Grundfragen und Probleme unserer Zeit anhand anschaulicher praktischer Beispiele darzustellen.

Thomas Zoglauer - der Referent:
Studium der Mathematik, Physik und Philosophie; 1990 Promotion an der Universität Stuttgart; 1997 Habilitation an der BTU Cottbus mit dem Titel„Normenkonflikte: Zur Logik und Rationalität ethischen Argumentierens” (veröffentlicht 1998); 2006 Ernennung zum außer planmäßigen Professor an der Universität Cottbus; weitere Veröffentlichungen:„Konstruiertes Leben. Ethische Probleme der Humangentechnik” (2002),„Einführung in die formale Logik für Philosophen” (2002); im Juni 2007 wird im omega verlag Siegfried Reusch e.K. in Stuttgart der Band „Tödliche Konflikte” erscheinen.

 

 

 
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Was bedeutet ,Politik als Beruf' heute?
Gedanken im Anschluss an Max Weber
Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Schluchter

21.06.07

Einführung Wolfgang Hellmich [Länge: 13'17, 6,15MB, 64 kbps]
 
Vortrag Wolfgang Schluchter [Länge: 52'45, 24 MB, 64 kbps]
 

1919 hat Max Weber seine Rede „Politik als Beruf“ gehalten, ein Schlüsseltext in der Geschichte des politischen Denkens. Weber verabschiedet den Idealismus: Politik sei unlöslich in Macht verstrickt. Doch so klar die Botschaft, der Text ist voller Spannung. Was kann uns dieser Text heute noch lehren?
Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Schluchter, Professor für Soziologie in Heidelberg, seit Jahrzehnten einer der international führenden Weber-Forscher, will darauf eine Antwort geben.

 

 

 

Wo lernt man leben? - Über Lebensführungskompetenz
Vortrag von Prof. Dr. Günther Bien

5. Stuttgarter Kulturnacht, 21.10.2006

Einführung Ingrid Bussmann [Länge: 1'47, 840 kb, 64 kbps]
 
Vortrag Günther Bien [Länge: 52'35, 23,95 MB, 64 kbps]
 

Nach Goethe hilft Erziehung, die Jugend "zu den Bedingungen bilden, unter denen man in der Welt überhaupt existieren kann". Offensichtlich ist ein besonderes Können und Wissen von Nöten, um das Leben führen und meistern zu können. Der Philosoph Prof. Dr. Günther Bien geht der Frage nach, inwieweit die Philosophie das Leben lehren kann.

Günther Bien - der Referent:
Über die Publikationen des emeritierten Philosophieprofessors aus Stuttgart und Berlin, Günther Bien, sagte einmal ein Rezensent, dass sie sich "durch die Nähe zu den konkreten Fragen der Lebenspraxis auszeichnen". Günther Bien versteht es meisterhaft, uns philosophische Gedanken so alltagspraktisch zu vermitteln, dass sie umsetzbar, erlebbar werden. Man folgt ihm nur zu gerne in die Philosophiegeschichte, wenn er die großen Philosophen lebendig werden lässt, die das Erlangen von Lebensklugheit und Weisheit als das wichtigste Ziel ihres philosophischen Denkens und Arbeitens sahen.

 

 

 
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Worüber kluge Menschen lachen
Eine kleine Philosophie des Humors
Vortrag von Prof. Dr. Manfred Geier

5. Stuttgarter Kulturnacht, 21.10.2006

Einführung Ingrid Bussmann [Länge: 2'33, 1,16 MB, 64 kbps]
 
Vortrag Manfred Geier [Länge: 52'56, 24,1 MB, 64 kbps]
 

Humor in der Philosophie? Das scheint ein Widerspruch in sich zu sein - kommt doch die Philosophie in den Augen vieler recht trocken daher. Und wäre der Humor wirklich ein adäquates Stilmittel, um philosophische Erkenntnisse zu vermitteln?

Prof. Dr. Manfred Geier, Linguist, Literaturwissenschaftler und Philosoph aus Hamburg, geht in seinem Vortrag auf die Suche nach den Spuren des Humors, des Komischen und des Lachens in der Geistesgeschichte. Er berichtet von Denkern wie Demokrit, Kant, Rabelais, Schopenhauer oder Freud und er fragt sich, welche Bedeutung diese Gelehrten dem Humor beigemessen haben.

Manfred Geier - der Referent:
Nach Werken wie "Der Wiener Kreis", "Karl Popper", "Martin Heidegger " und einer hochgelobten Biographie zu Immanuel Kant, "Kants Welt", beschert Manfred Geier dem Leser mit seiner Philosophie des Humors ein "hochgescheites Lesevergnügen" (Literaturhaus Darmstadt).
Alle Rezensenten erfreuen sich an seiner Gabe, Anspruchsvolles verständlich zu präsentieren und dabei auch noch bestens zu unterhalten!

 

 

 

 
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>>> weitere Vorträge der Reihe Philosophie im Palais als Volltexte
16.12.2009 Kontakt    Probleme mit dem Download?